Warum sind LinkedIn Ads teurer als andere Werbeplattformen?

LinkedIn verkauft keinen Massen-Traffic, sondern Zugang zu klar definierten beruflichen Zielgruppen. Die höheren Klickpreise entstehen durch die Präzision der Zielgruppenauswahl und die hohe Datenqualität. Entscheidend ist daher nicht der Klickpreis, sondern die Qualität der Kontakte.

❖ Experten-Wissen & Strategie FAQ

Q: Welche Faktoren bestimmen die Kosten pro Klick bei LinkedIn Ads?

Die Klickpreise bei LinkedIn werden durch mehrere Faktoren beeinflusst: Zielgruppen-Größe und Wettbewerb um diese Audience, Gebotsart (CPC, CPM oder CPV), Anzeigenqualität und Relevanz-Score sowie Branche und Seniorität der Zielgruppe. C-Level-Entscheider oder IT-Manager kosten deutlich mehr als breitere Zielgruppen. Auch der Zeitpunkt spielt eine Rolle – Q4 ist traditionell teurer durch höhere Werbebudgets. Durch präzises Targeting lassen sich Kosten optimieren.

📋 Aus der Praxis

Praxisbeispiel: Michael vergleicht die Kosten seiner ersten LinkedIn-Kampagne mit Google Ads und ist irritiert. Pro Klick zahlt er auf LinkedIn fast das Vierfache. Sein erster Impuls ist, das Budget zu kürzen. Dann analysiert er die Leads genauer. Über Google kamen zwar mehr Anfragen, aber überwiegend von Einzelunternehern oder Studenten. Die drei LinkedIn-Leads dagegen waren IT-Leiter mittelständischer Unternehmen, also genau seine Zielgruppe. Einer davon wird zum Kunden mit einem Projektvolumen von 45.000 Euro. Michael rechnet nach und versteht den Unterschied. LinkedIn ist teurer pro Klick, aber er erreicht Entscheider direkt. Bei erklärungsbedürftigen B2B-Dienstleistungen rechnet sich das über die Qualität der Kontakte.

Über den Autor
Dirk Lickschat

Dirk Lickschat

Marketing-Consultant und Trainer mit über 22 Jahren Erfahrung. Spezialist für LinkedIn Marketing, Social Media Strategien und KI-gestütztes SEO.

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